AN8.57
6. Das Kapitel mit Gotamī
6. Gotamīvagga
Einer Gabe würdig (1)
„Mönche und Nonnen, ein Mönch, der acht Eigenschaften besitzt, ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt. Welche acht?
Da ist ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat.
Er ist sehr gelehrt, erinnert und behält, was er gehört hat: diese Lehren, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut sind, bedeutsam und gut ausgedrückt; die ein geistliches Leben beschreiben, das ganz vollständig und rein ist. Er ist sehr gelehrt in diesen Lehren, erinnert sie, festigt sie, indem er sie aufsagt, prüft sie mit dem Geist und durchdringt sie gedanklich.
Er hat gute Freunde, Genossen und Gefährten.
Er hat rechte Ansicht und besitzt den rechten Blickwinkel.
Er erlangt nach Wunsch, ohne Mühe und Not, die vier Vertiefungen – Zustände seliger Meditation in diesem Leben, die zum höheren Geist gehören.
Er erinnert sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten.
Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit versteht er, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen.
Er erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.
Ein Mönch, der diese acht Eigenschaften besitzt, ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.“
Worthy of Offerings Dedicated to the Gods (1st)
“Mendicants, a mendicant with eight qualities is worthy of offerings dedicated to the gods, worthy of hospitality, worthy of a religious donation, worthy of veneration with joined palms, and is the supreme field of merit for the world. What eight?
It’s when a mendicant is ethical, restrained in the monastic code, conducting themselves well and resorting for alms in suitable places. Seeing danger in the slightest fault, they keep the rules they’ve undertaken.
They’re learned, remembering and keeping what they’ve learned. These teachings are good in the beginning, good in the middle, and good in the end, meaningful and well-phrased, describing a spiritual practice that’s totally full and pure. They are very learned in such teachings, remembering them, reciting them, mentally scrutinizing them, and penetrating them theoretically.
They have good friends, companions, and associates.
They have right view, possessing right perspective.
They get the four absorptions—blissful meditations in this life that belong to the higher mind—when they want, without trouble or difficulty.
They recollect many kinds of past lives, with features and details.
With clairvoyance that is purified and surpasses the human, they see how sentient beings pass on according to their deeds.
They realize the undefiled freedom of heart and freedom by wisdom in this very life. And they live having realized it with their own insight due to the ending of defilements.
A mendicant with these eight qualities is worthy of offerings dedicated to the gods, worthy of hospitality, worthy of a religious donation, worthy of veneration with joined palms, and is the supreme field of merit for the world.”
Paṭhamaāhuneyyasutta
“Aṭṭhahi, bhikkhave, dhammehi samannāgato bhikkhu āhuneyyo hoti pāhuneyyo dakkhiṇeyyo añjalikaraṇīyo anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassa. Katamehi aṭṭhahi?
Idha, bhikkhave, bhikkhu sīlavā hoti …pe… samādāya sikkhati sikkhāpadesu;
bahussuto hoti …pe… diṭṭhiyā suppaṭividdhā;
kalyāṇamitto hoti kalyāṇasahāyo kalyāṇasampavaṅko;
sammādiṭṭhiko hoti, sammādassanena samannāgato;
catunnaṁ jhānānaṁ ābhicetasikānaṁ diṭṭhadhammasukhavihārānaṁ nikāmalābhī hoti akicchalābhī akasiralābhī;
anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ dvepi jātiyo …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati;
dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena …pe… yathākammūpage satte pajānāti;
āsavānaṁ khayā …pe… sacchikatvā upasampajja viharati.
Imehi kho, bhikkhave, aṭṭhahi dhammehi samannāgato bhikkhu āhuneyyo hoti …pe… anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassā”ti.