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AN8.25

3. Das Kapitel mit Hausbesitzern

3. Gahapativagga

Mit Mahānāma

Einmal hielt sich der Buddha im Land der Sakyer bei Kapilavatthu auf, im Banyanbaum-Kloster. Da ging der Sakyer Mahānāma zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

„Herr, inwiefern ist jemand Laienschüler?“

„Mahānāma, da hat jemand Zuflucht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha genommen. Insofern ist jemand ein Laienschüler.“

„Aber inwiefern ist jemand ein tugendhafter Laienschüler?“

„Da tötet ein Laienschüler keine lebenden Geschöpfe, stiehlt nicht, begeht keine sexuellen Verfehlungen, lügt nicht und trinkt keine Rauschmittel wie Bier, Wein und Branntwein. Insofern ist jemand ein tugendhafter Laienschüler.“

„Aber inwiefern ist jemand ein Laienschüler, der zum eigenen Nutzen übt, nicht zum Nutzen anderer?“

„Da hat ein Laienschüler das Vertrauen vervollkommnet, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun. Er hat die Tugend vervollkommnet, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun. Er hat die Großzügigkeit vervollkommnet, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun. Er sieht gerne Mönche und Nonnen, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun. Er hört gerne die wahre Lehre, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun. Lehren, die er gehört hat, kann er gut behalten, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun. Er untersucht die Bedeutung der Lehren, die er behalten hat, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun. Er versteht die Bedeutung und die Lehre und übt im Einklang damit, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun. Insofern ist jemand ein Laienschüler, der zum eigenen Nutzen übt, nicht zum Nutzen anderer.“

„Aber inwiefern ist jemand ein Laienschüler, der sowohl zum eigenen Nutzen als auch zum Nutzen anderer übt?“

„Da hat ein Laienschüler das Vertrauen vervollkommnet und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er hat die Tugend vervollkommnet und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er hat die Großzügigkeit vervollkommnet und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er sieht gerne Mönche und Nonnen und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er hört gerne die wahre Lehre und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Lehren, die er gehört hat, kann er gut behalten und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er untersucht die Bedeutung der Lehren, die er behalten hat, und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er versteht die Bedeutung und die Lehre und übt im Einklang damit und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Insofern ist jemand ein Laienschüler, der sowohl zum eigenen Nutzen als auch zum Nutzen anderer übt.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).