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AN8.120

11. Abgekürzte Texte, die mit Gier beginnen

11. Rāgapeyyāla

Lehrrede ohne Titel über Gier (3)

„Um Gier unmittelbar zu erkennen, müssen acht Dinge entwickelt werden. Welche acht? Man besitzt körperliche Form und sieht Formen … während man keine Form innerlich wahrnimmt, sieht man Formen äußerlich … man ist einzig auf Schönheit ausgerichtet … man übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem man den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt man im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin … man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin … man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin … man übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin … man übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin … Um Gier unmittelbar zu erkennen, müssen diese acht Dinge entwickelt werden.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).