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AN7.95

10. Das Kapitel über die einer Gabe Würdigen

10. Āhuneyyavagga

Lehrrede ohne Titel über das Beobachten der Unbeständigkeit beim Auge

„Mönche und Nonnen, diese sieben Personen sind einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt. Welche sieben?

Da meditiert eine Person, indem sie die Unbeständigkeit beim Auge beobachtet, wahrnimmt und erfährt. Stetig, beständig, ohne Unterbrechung gebraucht sie ihren Verstand und ergründet das mit Weisheit. Sie erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin. Das ist die erste Person, die einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig ist, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.

Dann meditiert da eine Person, indem sie die Unbeständigkeit beim Auge beobachtet … Ihre Befleckungen und ihr Leben gehen genau zur gleichen Zeit zu Ende. Das ist die zweite Person, die einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig ist …

Dann meditiert da eine Person, indem sie die Unbeständigkeit beim Auge beobachtet … Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie zwischen zwei Leben. …

Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie beim Auftreffen. …

Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie ohne zusätzliche Anstrengung. …

Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie mit zusätzlicher Anstrengung. …

Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln geht sie stromaufwärts zum Akaniṭṭha-Bereich. … Das ist die siebte Person, die einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig ist …

Das sind die sieben Personen, die einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig sind, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).