AN7.79
8. Das Kapitel über das Ordensrecht
8. Vinayavagga
Das Leuchten eines Kenners des Ordensrechts (1)
„Mönche und Nonnen, ein Mönch, der sieben Eigenschaften besitzt, leuchtet als ein Kenner des Ordensrechts. Welche sieben? Er weiß, was ein Verstoß ist. Er weiß, was kein Verstoß ist. Er weiß, was ein leichter Verstoß ist. Er weiß, was ein schwerer Verstoß ist. Er ist tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat. Er erlangt nach Wunsch, ohne Mühe und Not, die vier Vertiefungen – Zustände seliger Meditation in diesem Leben, die zum höheren Geist gehören. Er erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin. Ein Mönch, der diese sieben Eigenschaften besitzt, leuchtet als ein Kenner des Ordensrechts.“
Shines as an Expert in the Monastic Law (1st)
“Mendicants, a mendicant with seven qualities shines as an expert in the monastic law. What seven? They know what is an offense. They know what is not an offense. They know what is a light offense. They know what is a serious offense. They’re ethical, restrained in the monastic code, conducting themselves well and resorting for alms in suitable places; seeing danger in the slightest fault, they keep the rules they’ve undertaken. They get the four absorptions—blissful meditations in the present life that belong to the higher mind—when they want, without trouble or difficulty. They realize the undefiled freedom of heart and freedom by wisdom in this very life, and live having realized it with their own insight due to the ending of defilements. A mendicant with these seven qualities shines as an expert in the monastic law.”
Paṭhamavinayadharasobhanasutta
“Sattahi, bhikkhave, dhammehi samannāgato vinayadharo sobhati. Katamehi sattahi? Āpattiṁ jānāti, anāpattiṁ jānāti, lahukaṁ āpattiṁ jānāti, garukaṁ āpattiṁ jānāti, sīlavā hoti …pe… samādāya sikkhati sikkhāpadesu, catunnaṁ jhānānaṁ ābhicetasikānaṁ nikāmalābhī hoti akicchalābhī akasiralābhī, āsavānaṁ khayā …pe… sacchikatvā upasampajja viharati. Imehi kho, bhikkhave, sattahi dhammehi samannāgato vinayadharo sobhatī”ti.