← AN

AN7.33

4. Das Kapitel über Gottheiten

4. Devatāvagga

Achtung vor dem Gewissen

„Mönche und Nonnen, da kam spät in dieser Nacht eine strahlende Gottheit, die mit ihrer Schönheit Jetas Wäldchen weithin erhellte, zu mir, verbeugte sich, stellte sich zur Seite hin und sagte zu mir: ‚Herr, diese sieben Dinge verhindern den Niedergang eines Mönchs. Welche sieben? Achtung vor dem Lehrer, vor der Lehre, vor dem Saṅgha, vor der Schulung, vor der Versenkung, vor einem Gewissen und vor Besonnenheit. Das sind die sieben Dinge, die den Niedergang eines Mönchs verhindern.‘

Das sagte diese Gottheit. Dann verbeugte sie sich, umrundete mich respektvoll, die rechte Seite mir zugewandt, und verschwand eben dort.

Wer vor dem Lehrer und der Lehre Achtung hat und auch den Saṅgha eifrig achtet, wer Versenkung achtet, eifrig ist und die Schulung eifrig achtet,

wer ein Gewissen hat und besonnen ist, ehrfürchtig und respektvoll, ein Solcher kann unmöglich verkümmern und ist dem Erlöschen nahegekommen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).