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AN5.68

7. Das Kapitel über Wahrnehmungen

7. Saññāvagga

Grundlagen übersinnlicher Kraft (2)

„Mönche und Nonnen, vor meinem Erwachen, als ich noch nicht erwacht war, aber zum Erwachen entschlossen, entwickelte ich fünf Dinge und mehrte sie. Welche fünf?

Die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Enthusiasmus und mit aktivem Bemühen einhergeht; die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Energie und mit aktivem Bemühen einhergeht; die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Entwicklung des Geistes und mit aktivem Bemühen einhergeht; die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Untersuchung und mit aktivem Bemühen einhergeht. Und die fünfte Eigenschaft ist schiere Tatkraft.

Als ich diese fünf Dinge, mit Tatkraft als Fünftem, entwickelt und gemehrt hatte, streckte ich den Geist aus, um jedes einzelne Ding durch Einsicht zu verwirklichen, das durch Einsicht verwirklicht werden kann; und ich war in der Lage, all diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne in Reichweite war.

Wenn ich wünschte: ‚Dass ich doch die vielen Arten übersinnlicher Kraft ausüben könnte: mich vervielfältigen und wieder eins werden … und meinen Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt‘ – so war ich in der Lage, all diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne in Reichweite war.

Wenn ich wünschte: … ‚Dass ich doch mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens erlangen könnte, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, sie durch eigene Einsicht erkennen und darin leben könnte‘ – so war ich in der Lage, all diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne in Reichweite war.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).