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AN5.250

25. Das Kapitel über schlechtes Verhalten

25. Duccaritavagga

Zuversicht zu Personen

„Mönche und Nonnen, zu einer Person Zuversicht zu haben, hat diese fünf Nachteile. Welche fünf?

Die Person, der eine Person ergeben ist, begeht einen Verstoß, für den der Saṅgha sie enthebt. Sie denkt: ‚Diese Person, die mir lieb und teuer war, wurde vom Saṅgha enthoben.‘ Sie verliert viel von ihrer Zuversicht zu Mönchen und Nonnen und sucht keine anderen Mönche oder Nonnen auf. Sie hört nicht die wahre Lehre und kommt von der wahren Lehre ab. Das ist der erste Nachteil davon, zu einer Person Zuversicht zu haben.

Dann begeht da die Person, der eine Person ergeben ist, einen Verstoß, für den der Saṅgha sie am Ende der Reihe sitzen lässt. … Das ist der zweite Nachteil davon, zu einer Person Zuversicht zu haben.

Dann reist da die Person, der eine Person ergeben ist, ab in eine andere Gegend … legt die Robe ab … stirbt. Sie denkt: ‚Diese Person, die mir lieb und teuer war, ist gestorben.‘ Sie sucht keine anderen Mönche oder Nonnen auf, hört nicht die wahre Lehre und kommt von der wahren Lehre ab. Das ist der fünfte Nachteil davon, zu einer Person Zuversicht zu haben.

Das sind die fünf Nachteile davon, zu einer Person Zuversicht zu haben.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).