AN5.226
23. Das Kapitel über langes Reisen
23. Dīghacārikavagga
Familien besuchen (2)
„Mönche und Nonnen, wenn ein Mönch Familien zu lange besucht und sich eng mit ihnen zusammentut, hat das fünf Nachteile. Welche fünf? Er sieht häufig Frauenspersonen. Wenn er sie häufig sieht, entsteht Nähe. Aus der Nähe entsteht Vertrautheit. Wenn er so vertraut ist, überkommt ihn Wollust. Wenn der Geist in Wollust versunken ist, kann man erwarten, dass er das geistliche Leben unzufrieden führt, einen der verderblichen Verstöße begeht oder sich von der Schulung lossagt und sich wieder einem geringeren Leben zuwendet. Wenn ein Mönch Familien zu lange besucht und sich eng mit ihnen zusammentut, hat das diese fünf Nachteile.“
Visiting Families (2nd)
“Mendicants, there are these five drawbacks for a mendicant who visits families for too long, mixing closely with them. What five? You often see members of the opposite sex. Seeing them, you become close. Being so close, you become intimate. Being intimate, lust overcomes you. When your mind is swamped by lust, you can expect that you will lead the spiritual life dissatisfied, or commit one of the corrupt offenses, or resign the training and return to a lesser life. These are the five drawbacks for a mendicant who visits families for too long, mixing closely with them.”
Dutiyakulūpakasutta
“Pañcime, bhikkhave, ādīnavā kulūpakassa bhikkhuno ativelaṁ kulesu saṁsaṭṭhassa viharato. Katame pañca? Mātugāmassa abhiṇhadassanaṁ, dassane sati saṁsaggo, saṁsagge sati vissāso, vissāse sati otāro, otiṇṇacittassetaṁ pāṭikaṅkhaṁ: ‘anabhirato vā brahmacariyaṁ carissati aññataraṁ vā saṅkiliṭṭhaṁ āpattiṁ āpajjissati sikkhaṁ vā paccakkhāya hīnāyāvattissati’. Ime kho, bhikkhave, pañca ādīnavā kulūpakassa bhikkhuno ativelaṁ kulesu saṁsaṭṭhassa viharato”ti.