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AN5.223

23. Das Kapitel über langes Reisen

23. Dīghacārikavagga

Zu lange bleiben

„Mönche und Nonnen, wenn man zu lange bleibt, hat das fünf Nachteile. Welche fünf? Man hat eine Menge Sachen und hortet sie. Man hat eine Menge Arznei und hortet sie. Man hat viele Pflichten und Verantwortlichkeiten und ist zu vielen Aufgaben fähig. Man tut sich eng mit Laien und Hauslosen zusammen und ist unangemessen leutselig wie ein Laie. Und wenn man dieses Kloster verlässt, vermisst man es. Wenn man zu lange bleibt, hat das diese fünf Nachteile.

Wenn man eine angemessene Zeit bleibt, hat das fünf Vorteile. Welche fünf? Man hat nicht viele Sachen und hortet sie nicht. Man hat nicht viel Arznei und hortet sie nicht. Man hat nicht viele Pflichten und Verantwortlichkeiten und ist nicht zu vielen Aufgaben fähig. Man tut sich nicht eng mit Laien und Hauslosen zusammen und ist nicht unangemessen leutselig wie ein Laie. Und wenn man dieses Kloster verlässt, vermisst man es nicht. Wenn man eine angemessene Zeit bleibt, hat das diese fünf Vorteile.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).