← AN

AN5.190

19. Das Kapitel über die, die in der Wildnis leben

19. Araññavagga

Die nur aus der Almosenschale essen

„Mönche und Nonnen, es gibt diese Fünf, die nur aus der Almosenschale essen. Welche fünf? Jemand isst nur aus der Almosenschale aus Einfalt und Dummheit. Oder er tut es aus unlauteren Wünschen heraus, weil er eine anspruchsvolle Natur hat. Oder er tut es, weil er verrückt geworden ist und den Verstand verloren hat. Oder er tut es, weil es von den Buddhas und deren Schülern gepriesen wird. Oder er tut es um der Genügsamkeit willen, um der Zufriedenheit, der Selbstaustilgung, der Abgeschiedenheit und Einfachheit willen. Das sind die Fünf, die nur aus der Almosenschale essen. Aber der, der um der Genügsamkeit willen nur aus der Almosenschale isst, ist der vorderste, der beste, der oberste, der höchste und erlesenste unter den fünf.

Von der Kuh stammt die Milch, von der Milch die Sauermilch, von der Sauermilch die Butter, von der Butter das Ghee und vom Ghee die Ghee-Crème. Und die Ghee-Crème gilt als das Beste unter ihnen: Ebenso ist der, der um der Genügsamkeit willen nur aus der Almosenschale isst, der vorderste, der beste, der oberste, der höchste und erlesenste unter den fünf.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).