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AN5.171

18. Das Kapitel über einen Laienschüler

18. Upāsakavagga

Unsicherheit

So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:

„Ein Laienschüler, der fünf Eigenschaften besitzt, wird von Unsicherheit überwältigt. Welche fünf? Er tötet lebende Geschöpfe, stiehlt, begeht sexuelle Verfehlungen, lügt und trinkt Rauschmittel wie Bier, Wein und Branntwein. Ein Laienschüler, der diese fünf Eigenschaften besitzt, wird von Unsicherheit überwältigt.

Ein Laienschüler, der fünf Eigenschaften besitzt, ist selbstbewusst. Welche fünf? Er tötet keine lebenden Geschöpfe, stiehlt nicht, begeht keine sexuellen Verfehlungen, lügt nicht und trinkt keine Rauschmittel wie Bier, Wein und Branntwein. Ein Laienschüler, der diese fünf Eigenschaften besitzt, ist selbstbewusst.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).