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17. Das Kapitel über die Übung

17. Paṭipadāvagga

Hand in Hand

So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Ehrwürdige Ānanda bei Kosambī auf, in Ghositas Kloster. Da wandte sich Ānanda an die Mönche und Nonnen: „Geehrte, Mönche und Nonnen!“

„Geehrter“, antworteten sie. Ānanda sagte:

„Geehrte, alle Mönche und Nonnen, die in meiner Gegenwart erklären, dass sie die Vollendung erreicht haben, haben diese über den einen oder anderen von vier Wegen erreicht.

Von welchen vier?

Da ist ein Mönch, der zuerst Sammlung und dann Klarsicht entwickelt. Während er das tut, wird in ihm der Pfad geboren. Er pflegt, entwickelt und mehrt ihn. Während er das tut, gibt er die Fesseln auf und beseitigt die zugrunde liegenden Neigungen.

Dann ist da ein Mönch, der zuerst Klarsicht und dann Sammlung entwickelt. Während er das tut, wird in ihm der Pfad geboren. Er pflegt, entwickelt und mehrt ihn. Während er das tut, gibt er die Fesseln auf und beseitigt die zugrunde liegenden Neigungen.

Dann ist da ein Mönch, der Sammlung und Klarsicht Hand in Hand entwickelt. Während er das tut, wird in ihm der Pfad geboren. Er pflegt, entwickelt und mehrt ihn. Während er das tut, gibt er die Fesseln auf und beseitigt die zugrunde liegenden Neigungen.

Dann ist da ein Mönch, dessen Geist von Rastlosigkeit gepackt ist, sich über die Lehre klar zu werden. Doch es kommt eine Zeit, da sein Geist innerlich gestillt wird; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi. Der Pfad wird in ihm geboren. Er pflegt, entwickelt und mehrt ihn. Während er das tut, gibt er die Fesseln auf und beseitigt die zugrunde liegenden Neigungen.

Alle Mönche und Nonnen, die in meiner Gegenwart erklären, dass sie die Vollendung erreicht haben, haben diese über den einen oder anderen dieser vier Wege erreicht.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).