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AN4.1

1. Das Kapitel bei Warendorf

1. Bhaṇḍagāmavagga

Verstanden

So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha im Land der Vajjier bei Warendorf auf. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:

„Mönche und Nonnen, weil wir vier Dinge nicht verstanden und nicht durchdrungen hatten, sind wir, ihr sowohl als ich, solch eine sehr lange Zeit gewandert und umhergezogen. Welche vier? Edle Tugend, edle Versenkung, edle Weisheit und edle Freiheit. Diese edle Tugend, edle Versenkung, edle Weisheit und edle Freiheit wurden verstanden und durchdrungen. Das Verlangen nach Fortsetzung des Daseins wurde abgeschnitten, der Zug zum Dasein ist beendet, künftige Leben wird es jetzt nicht mehr geben.“

Das sagte der Buddha. Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

„Tugend, Versenkung und Weisheit und die unübertreffliche Freiheit: Diese Dinge wurden verstanden von Gotama, dem Ruhmreichen.

Und so hatte der Buddha die Einsicht und erklärte den Mönchen und Nonnen die Lehre. Der Lehrer machte dem Leiden ein Ende; er sieht klar und ist vollkommen verloschen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).