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AN3.115

12. Das Kapitel über das Bestimmtsein für einen verlorenen Ort

12. Āpāyikavagga

Unermesslich

„Diese drei Personen, Mönche und Nonnen, findet man in der Welt. Welche drei? Jemanden, der leicht zu messen ist, jemanden, der schwer zu messen ist, und jemanden, der unermesslich ist.

Und welche Person ist leicht zu messen? Da ist eine Person rastlos, unverschämt, launisch und großmäulig, mit loser Zunge, unachtsam, ohne Situationsbewusstsein, ohne Versenkung, mit schweifendem Geist und unbeherrschten Sinnen. Das nennt man ‚eine Person, die leicht zu messen ist‘.

Und welche Person ist schwer zu messen? Da ist eine Person nicht rastlos, unverschämt, launisch und großmäulig, hat keine lose Zunge, sondern ist achtsam, mit Situationsbewusstsein und Versenkung, mit geeintem Geist und beherrschten Sinnen. Das nennt man ‚eine Person, die schwer zu messen ist‘.

Und welche Person ist unermesslich? Da ist ein Mönch vollendet und hat die Befleckungen aufgelöst. Das nennt man ‚eine Person, die unermesslich ist‘.

Das sind die drei Personen, die man in der Welt findet.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).