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7. Das Kapitel mit Paaren

7. Yamakavagga

Diskussionsthemen (2)

Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Da saßen nach dem Essen, als sie vom Almosengang zurückkamen, mehrere Mönche und Nonnen in der Versammlungshalle beisammen. Sie führten unwürdige Gespräche aller Art wie Gespräche über Könige, Räuber und Oberminister, über Heere, Bedrohungen und Kriege, über Essen, Trinken, Kleider und Schlafstellen, über Kränze und Düfte, über die Familie, Fahrzeuge, Dörfer, Marktflecken, Städte und Länder, über Frauen und Helden, Straßen- und Brunnengespräch, Gespräch über Verstorbene, über allerlei Dinge, Geschichten vom Land und vom Meer und Gespräche über Wiedergeburt in diesem oder jenem Daseinszustand.

„Mönche und Nonnen, es gibt zehn Grundlagen für Lob. Welche zehn? Da ist ein Mönch selbst genügsam und spricht zu den Mönchen und Nonnen über Genügsamkeit. Das ist eine Grundlage für Lob.

Ein Mönch ist selbst zufrieden und spricht zu den Mönchen und Nonnen über Zufriedenheit. Das ist eine Grundlage für Lob.

Ein Mönch lebt selbst abgeschieden und spricht zu den Mönchen und Nonnen über Abgeschiedenheit. Das ist eine Grundlage für Lob.

Ein Mönch hält sich selbst von andern fern und spricht zu den Mönchen und Nonnen über Sichfernhalten. Das ist eine Grundlage für Lob.

Ein Mönch rüttelt selbst seine Energie auf und spricht zu den Mönchen und Nonnen über das Aufrütteln der Energie. Das ist eine Grundlage für Lob.

Ein Mönch hat selbst die Tugend vervollkommnet und spricht zu den Mönchen und Nonnen über die Vervollkommnung der Tugend. Das ist eine Grundlage für Lob.

Ein Mönch hat selbst die Versenkung vervollkommnet und spricht zu den Mönchen und Nonnen über die Vervollkommnung der Versenkung. Das ist eine Grundlage für Lob.

Ein Mönch hat selbst die Weisheit vervollkommnet und spricht zu den Mönchen und Nonnen über die Vervollkommnung der Weisheit. Das ist eine Grundlage für Lob.

Ein Mönch hat selbst die Freiheit vervollkommnet und spricht zu den Mönchen und Nonnen über die Vervollkommnung der Freiheit. Das ist eine Grundlage für Lob.

Ein Mönch hat selbst das Erkennen und Sehen der Freiheit vervollkommnet und spricht zu den Mönchen und Nonnen über die Vervollkommnung des Erkennens und Sehens der Freiheit. Das ist eine Grundlage für Lob.

Das sind die zehn Grundlagen für Lob.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).