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AN10.59

6. Das Kapitel über den eigenen Geist

6. Sacittavagga

Das Fortziehen

„Mönche und Nonnen, daher sollt ihr euch so schulen: ‚Unser Geist wird so gefestigt sein, wie er war, als wir fortzogen, und schlechte, untaugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, werden unseren Geist nicht gefangen halten. Unser Geist wird gefestigt sein in der Wahrnehmung der Unbeständigkeit, des Fehlens eines Selbst, des Abstoßenden und der Nachteile. Wir werden wissen, was in der Welt moralisch und was unmoralisch ist, und unser Geist wird in dieser Wahrnehmung gefestigt sein. Wir werden Dasein und Nicht-Dasein in der Welt kennen, und unser Geist wird in dieser Wahrnehmung gefestigt sein. Wir werden den Ursprung und das Vergehen der Welt kennen, und unser Geist wird in dieser Wahrnehmung gefestigt sein. Unser Geist wird gefestigt sein in der Wahrnehmung des Aufgebens, des Schwindens und des Aufhörens.‘ So sollt ihr euch schulen.

Wenn euer Geist in diesen zehn Wahrnehmungen gefestigt ist, könnt ihr eins von zwei Ergebnissen erwarten: Erleuchtung in eben diesem Leben oder, wenn ein Rest da ist, Nichtwiederkehr.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).