AN10.216
21. Das Kapitel über den aus Taten geborenen Körper
21. Karajakāyavagga
Schleichende Geschöpfe
„Mönche und Nonnen, ich will euch eine Lehrdarlegung über schleichende Geschöpfe geben. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“
„Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„Und was ist die Lehrdarlegung über schleichende Geschöpfe? Die Lebewesen sind Eigentümer ihrer Taten, Erben ihrer Taten. Taten sind der Schoß, aus dem sie kommen, ihre Verwandten und ihre Zuflucht. Sie werden Erben aller Taten sein, die sie begehen, ob gut oder schlecht.
Da tötet jemand lebende Geschöpfe. Er ist unbarmherzig, mit Blut an den Händen, ein abgebrühter Mörder, mitleidlos gegenüber allen Lebewesen. Er schleicht mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist krumme Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt krumm.
Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt krumm sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich: in einer ausschließlich schmerzhaften Hölle oder unter den schleichenden Tierarten. Und was sind die schleichenden Tierarten? Schlangen, Skorpione, Tausendfüßler, Mungos, Katzen, Mäuse, Eulen oder alle anderen Tierarten, die sich davonschleichen, wenn sie Menschen sehen. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt, und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind.
Jemand anderes stiehlt … begeht sexuelle Verfehlungen … lügt … redet so, dass er andere entzweit … redet hart … redet Unsinn … ist begehrlich … hegt bösen Willen … hat falsche Ansicht … Er schleicht mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist krumme Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt krumm.
Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt krumm sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich: in einer ausschließlich schmerzhaften Hölle oder unter den schleichenden Tierarten. Und was sind die schleichenden Tierarten? Schlangen, Skorpione, Tausendfüßler, Mungos, Katzen, Mäuse, Eulen oder alle anderen Tierarten, die sich davonschleichen, wenn sie Menschen sehen. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt, und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind. Die Lebewesen sind Eigentümer ihrer Taten, Erben ihrer Taten. Taten sind der Schoß, aus dem sie kommen, ihre Verwandten und ihre Zuflucht. Sie werden Erben aller Taten sein, die sie begehen, ob gut oder schlecht.
Da gibt jemand das Töten lebender Geschöpfe auf und tötet nicht mehr. Er verzichtet auf Stock und Schwert. Er ist einfühlsam und gütig und lebt voller Anteilnahme für alle Lebewesen. Er schleicht nicht mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist geradlinige Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt geradlinig.
Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt geradlinig sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich: in einem ausschließlich glücklichen Himmel oder in einer angesehenen, gutsituierten Familie von Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern – reich, wohlhabend und vermögend, mit einer Fülle von Gold und Silber, einer Fülle von Vermögen und Gütern, einer Fülle von Geld und Getreide. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt, und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind.
Jemand anderes gibt das Stehlen auf und stiehlt nicht mehr … gibt das Begehen sexueller Verfehlungen auf und begeht keine sexuellen Verfehlungen mehr … gibt das Lügen auf und lügt nicht mehr … gibt entzweiende Rede auf und entzweit niemanden mehr … gibt harte Rede auf und redet nicht mehr hart … gibt das Unsinnreden auf und redet keinen Unsinn mehr … ist zufrieden … hat ein gütiges Herz … hat rechte Ansicht … Er schleicht nicht mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist geradlinige Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt geradlinig.
Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt geradlinig sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich: in einem ausschließlich glücklichen Himmel oder in einer angesehenen, gutsituierten Familie von Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern – reich, wohlhabend und vermögend, mit einer Fülle von Gold und Silber, einer Fülle von Vermögen und Gütern, einer Fülle von Geld und Getreide. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt, und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind.
Die Lebewesen sind Eigentümer ihrer Taten, Erben ihrer Taten. Taten sind der Schoß, aus dem sie kommen, ihre Verwandten und ihre Zuflucht. Sie werden Erben aller Taten sein, die sie begehen, ob gut oder schlecht. Das ist die Lehrdarlegung über schleichende Geschöpfe.“
Creepy Creatures
“Mendicants, I will teach you an exposition of the teaching on creepy creatures. Listen and apply your mind well, I will speak.”
“Yes, sir,” they replied. The Buddha said this:
“What is the exposition of the teaching on creepy creatures? Sentient beings are the owners of their deeds and heir to their deeds. Deeds are their womb, their relative, and their refuge. They shall be the heir of whatever deeds they do, whether good or bad.
Take a certain someone who kills living creatures. They’re violent, bloody-handed, a hardened killer, merciless to living beings. They’re creepy in body, speech, and mind. Doing crooked deeds by way of body, speech, and mind, their destiny and rebirth are crooked.
Someone whose destiny and rebirth is crooked is reborn in one of two places, I say: in an exclusively painful hell, or among the species of creepy animals. And what are the species of creepy animals? Snakes, scorpions, centipedes, mongooses, cats, mice, owls, or whatever other species of animal that creep away when they see humans. This is how a being is born from a being. For your deeds determine your rebirth, and when you’re reborn contacts strike you. This is why I say that sentient beings are heirs to their deeds.
Take someone else who steals … commits sexual misconduct … lies … backbites … speaks harshly … indulges in talking nonsense … is covetous … has cruel intentions … has wrong view … They’re creepy in body, speech, and mind. Doing crooked deeds by way of body, speech, and mind, their destiny and rebirth are crooked.
Someone whose destiny and rebirth is crooked is reborn in one of two places, I say: in an exclusively painful hell, or among the species of creepy animals. And what are the species of creepy animals? Snakes, scorpions, centipedes, mongooses, cats, mice, owls, or whatever other species of animal that creep away when they see humans. This is how a being is born from a being. For your deeds determine your rebirth, and when you’re reborn contacts strike you. This is why I say that sentient beings are heirs to their deeds. Sentient beings are the owners of their deeds and heir to their deeds. Deeds are their womb, their relative, and their refuge. They shall be the heir of whatever deeds they do, whether good or bad.
Take a certain someone who gives up killing living creatures. They renounce the rod and the sword. They’re scrupulous and kind, living full of sympathy for all living beings. They’re not creepy in body, speech, and mind. Doing virtuous deeds by way of body, speech, and mind, their destiny and rebirth is virtuous.
Someone whose destiny and rebirth is virtuous is reborn in one of two places, I say: in a heaven of perfect happiness, or in an eminent well-to-do family of aristocrats, brahmins, or householders—rich, affluent, and wealthy, with lots of gold and silver, lots of property and assets, and lots of money and grain. This is how a being is born from a being. For your deeds determine your rebirth, and when you’re reborn contacts strike you. This is why I say that sentient beings are heirs to their deeds.
Take someone else who gives up stealing … sexual misconduct … lying … backbiting … harsh speech … talking nonsense … They’re content … kind hearted … they have right view … They’re not creepy in body, speech, and mind. Doing virtuous deeds by way of body, speech, and mind, their destiny and rebirth is virtuous.
Someone whose destiny and rebirth is virtuous is reborn in one of two places, I say: in a heaven of perfect happiness, or in an eminent well-to-do family of aristocrats, brahmins, or householders—rich, affluent, and wealthy, with lots of gold and silver, lots of property and assets, and lots of money and grain. This is how a being is born from a being. For your deeds determine your rebirth, and when you’re reborn contacts strike you. This is why I say that sentient beings are heirs to their deeds.
Sentient beings are the owners of their deeds and heir to their deeds. Deeds are their womb, their relative, and their refuge. They shall be the heir of whatever deeds they do, whether good or bad. This is the exposition of the teaching on creepy creatures.”
Saṁsappanīyasutta
“Saṁsappanīyapariyāyaṁ vo, bhikkhave, dhammapariyāyaṁ desessāmi. Taṁ suṇātha, sādhukaṁ manasi karotha, bhāsissāmī”ti.
“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“Katamo ca, bhikkhave, saṁsappanīyapariyāyo dhammapariyāyo? Kammassakā, bhikkhave, sattā kammadāyādā kammayonī kammabandhū kammapaṭisaraṇā, yaṁ kammaṁ karonti— kalyāṇaṁ vā pāpakaṁ vā—tassa dāyādā bhavanti.
Idha, bhikkhave, ekacco pāṇātipātī hoti luddo lohitapāṇi hatapahate niviṭṭho, adayāpanno sabbapāṇabhūtesu. So saṁsappati kāyena, saṁsappati vācāya, saṁsappati manasā. Tassa jimhaṁ kāyakammaṁ hoti, jimhaṁ vacīkammaṁ, jimhaṁ manokammaṁ, jimhā gati, jimhupapatti.
Jimhagatikassa kho panāhaṁ, bhikkhave, jimhupapattikassa dvinnaṁ gatīnaṁ aññataraṁ gatiṁ vadāmi— ye vā ekantadukkhā nirayā yā vā saṁsappajātikā tiracchānayoni. Katamā ca sā, bhikkhave, saṁsappajātikā tiracchānayoni? Ahi vicchikā satapadī nakulā biḷārā mūsikā ulūkā, ye vā panaññepi keci tiracchānayonikā sattā manusse disvā saṁsappanti. Iti kho, bhikkhave, bhūtā bhūtassa upapatti hoti. Yaṁ karoti tena upapajjati. Upapannamenaṁ phassā phusanti. Evamahaṁ, bhikkhave, ‘kammadāyādā sattā’ti vadāmi.
Idha pana, bhikkhave, ekacco adinnādāyī hoti …pe… kāmesumicchācārī hoti … musāvādī hoti … pisuṇavāco hoti … pharusavāco hoti … samphappalāpī hoti … abhijjhālu hoti … byāpannacitto hoti … micchādiṭṭhiko hoti viparītadassano: So saṁsappati kāyena, saṁsappati vācāya, saṁsappati manasā. Tassa jimhaṁ kāyakammaṁ hoti, jimhaṁ vacīkammaṁ, jimhaṁ manokammaṁ, jimhā gati, jimhupapatti.
Jimhagatikassa kho panāhaṁ, bhikkhave, jimhupapattikassa dvinnaṁ gatīnaṁ aññataraṁ gatiṁ vadāmi— ye vā ekantadukkhā nirayā yā vā saṁsappajātikā tiracchānayoni. Katamā ca sā, bhikkhave, saṁsappajātikā tiracchānayoni? Ahi vicchikā satapadī nakulā biḷārā mūsikā ulūkā, ye vā panaññepi keci tiracchānayonikā sattā manusse disvā saṁsappanti. Iti kho, bhikkhave, bhūtā bhūtassa upapatti hoti, yaṁ karoti tena upapajjati. Upapannamenaṁ phassā phusanti. Evamahaṁ, bhikkhave, ‘kammadāyādā sattā’ti vadāmi. Kammassakā, bhikkhave, sattā kammadāyādā kammayonī kammabandhū kammapaṭisaraṇā, yaṁ kammaṁ karonti— kalyāṇaṁ vā pāpakaṁ vā—tassa dāyādā bhavanti.
Idha, bhikkhave, ekacco pāṇātipātaṁ pahāya pāṇātipātā paṭivirato hoti nihitadaṇḍo nihitasattho, lajjī dayāpanno sabbapāṇabhūtahitānukampī viharati. So na saṁsappati kāyena, na saṁsappati vācāya, na saṁsappati manasā. Tassa uju kāyakammaṁ hoti, uju vacīkammaṁ, uju manokammaṁ, uju gati, ujupapatti.
Ujugatikassa kho panāhaṁ, bhikkhave, ujupapattikassa dvinnaṁ gatīnaṁ aññataraṁ gatiṁ vadāmi— ye vā ekantasukhā saggā yāni vā pana tāni uccākulāni khattiyamahāsālakulāni vā brāhmaṇamahāsālakulāni vā gahapatimahāsālakulāni vā aḍḍhāni mahaddhanāni mahābhogāni pahūtajātarūparajatāni pahūtavittūpakaraṇāni pahūtadhanadhaññāni. Iti kho, bhikkhave, bhūtā bhūtassa upapatti hoti. Yaṁ karoti tena upapajjati. Upapannamenaṁ phassā phusanti. Evamahaṁ, bhikkhave, ‘kammadāyādā sattā’ti vadāmi.
Idha pana, bhikkhave, ekacco adinnādānaṁ pahāya adinnādānā paṭivirato hoti …pe… kāmesumicchācārā paṭivirato hoti … musāvādaṁ pahāya musāvādā paṭivirato hoti … pisuṇaṁ vācaṁ pahāya pisuṇāya vācāya paṭivirato hoti … pharusaṁ vācaṁ pahāya pharusāya vācāya paṭivirato hoti … samphappalāpaṁ pahāya samphappalāpā paṭivirato hoti … anabhijjhālu hoti … abyāpannacitto hoti … sammādiṭṭhiko hoti aviparītadassano: So na saṁsappati kāyena, na saṁsappati vācāya, na saṁsappati manasā. Tassa uju kāyakammaṁ hoti, uju vacīkammaṁ, uju manokammaṁ, uju gati, ujupapatti.
Ujugatikassa kho pana ahaṁ, bhikkhave, ujupapattikassa dvinnaṁ gatīnaṁ aññataraṁ gatiṁ vadāmi— ye vā ekantasukhā saggā yāni vā pana tāni uccākulāni khattiyamahāsālakulāni vā brāhmaṇamahāsālakulāni vā gahapatimahāsālakulāni vā aḍḍhāni mahaddhanāni mahābhogāni pahūtajātarūparajatāni pahūtavittūpakaraṇāni pahūtadhanadhaññāni. Iti kho, bhikkhave, bhūtā bhūtassa upapatti hoti. Yaṁ karoti tena upapajjati. Upapannamenaṁ phassā phusanti. Evamahaṁ, bhikkhave, ‘kammadāyādā sattā’ti vadāmi.
Kammassakā, bhikkhave, sattā kammadāyādā kammayonī kammabandhū kammapaṭisaraṇā, yaṁ kammaṁ karonti— kalyāṇaṁ vā pāpakaṁ vā—tassa dāyādā bhavanti. Ayaṁ kho so, bhikkhave, saṁsappanīyapariyāyo dhammapariyāyo”ti.