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21. Das Kapitel über den aus Taten geborenen Körper

21. Karajakāyavagga

Schleichende Geschöpfe

„Mönche und Nonnen, ich will euch eine Lehrdarlegung über schleichende Geschöpfe geben. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“

„Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:

„Und was ist die Lehrdarlegung über schleichende Geschöpfe? Die Lebewesen sind Eigentümer ihrer Taten, Erben ihrer Taten. Taten sind der Schoß, aus dem sie kommen, ihre Verwandten und ihre Zuflucht. Sie werden Erben aller Taten sein, die sie begehen, ob gut oder schlecht.

Da tötet jemand lebende Geschöpfe. Er ist unbarmherzig, mit Blut an den Händen, ein abgebrühter Mörder, mitleidlos gegenüber allen Lebewesen. Er schleicht mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist krumme Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt krumm.

Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt krumm sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich: in einer ausschließlich schmerzhaften Hölle oder unter den schleichenden Tierarten. Und was sind die schleichenden Tierarten? Schlangen, Skorpione, Tausendfüßler, Mungos, Katzen, Mäuse, Eulen oder alle anderen Tierarten, die sich davonschleichen, wenn sie Menschen sehen. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt, und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind.

Jemand anderes stiehlt … begeht sexuelle Verfehlungen … lügt … redet so, dass er andere entzweit … redet hart … redet Unsinn … ist begehrlich … hegt bösen Willen … hat falsche Ansicht … Er schleicht mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist krumme Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt krumm.

Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt krumm sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich: in einer ausschließlich schmerzhaften Hölle oder unter den schleichenden Tierarten. Und was sind die schleichenden Tierarten? Schlangen, Skorpione, Tausendfüßler, Mungos, Katzen, Mäuse, Eulen oder alle anderen Tierarten, die sich davonschleichen, wenn sie Menschen sehen. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt, und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind. Die Lebewesen sind Eigentümer ihrer Taten, Erben ihrer Taten. Taten sind der Schoß, aus dem sie kommen, ihre Verwandten und ihre Zuflucht. Sie werden Erben aller Taten sein, die sie begehen, ob gut oder schlecht.

Da gibt jemand das Töten lebender Geschöpfe auf und tötet nicht mehr. Er verzichtet auf Stock und Schwert. Er ist einfühlsam und gütig und lebt voller Anteilnahme für alle Lebewesen. Er schleicht nicht mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist geradlinige Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt geradlinig.

Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt geradlinig sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich: in einem ausschließlich glücklichen Himmel oder in einer angesehenen, gutsituierten Familie von Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern – reich, wohlhabend und vermögend, mit einer Fülle von Gold und Silber, einer Fülle von Vermögen und Gütern, einer Fülle von Geld und Getreide. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt, und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind.

Jemand anderes gibt das Stehlen auf und stiehlt nicht mehr … gibt das Begehen sexueller Verfehlungen auf und begeht keine sexuellen Verfehlungen mehr … gibt das Lügen auf und lügt nicht mehr … gibt entzweiende Rede auf und entzweit niemanden mehr … gibt harte Rede auf und redet nicht mehr hart … gibt das Unsinnreden auf und redet keinen Unsinn mehr … ist zufrieden … hat ein gütiges Herz … hat rechte Ansicht … Er schleicht nicht mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist geradlinige Dinge tut, sind sein Schicksal und seine Wiedergeburt geradlinig.

Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt geradlinig sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich: in einem ausschließlich glücklichen Himmel oder in einer angesehenen, gutsituierten Familie von Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern – reich, wohlhabend und vermögend, mit einer Fülle von Gold und Silber, einer Fülle von Vermögen und Gütern, einer Fülle von Geld und Getreide. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt, und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind.

Die Lebewesen sind Eigentümer ihrer Taten, Erben ihrer Taten. Taten sind der Schoß, aus dem sie kommen, ihre Verwandten und ihre Zuflucht. Sie werden Erben aller Taten sein, die sie begehen, ob gut oder schlecht. Das ist die Lehrdarlegung über schleichende Geschöpfe.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).