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AN1.41-50

5. Das Kapitel über eine Granne

5. Paṇihitaacchavagga

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„Mönche und Nonnen, wie eine Reis- oder Gerstengranne, die in die falsche Richtung zeigt: Wenn man sie mit der Hand anfasst oder mit dem Fuß darauf tritt, ist es ganz unmöglich, dass sie die Haut durchsticht und Blut hervorbringt.

„Mönche und Nonnen, wie eine Reis- oder Gerstengranne, die in die richtige Richtung zeigt: Wenn man sie mit der Hand anfasst oder mit dem Fuß darauf tritt, ist es gut möglich, dass sie die Haut durchsticht und Blut hervorbringt.

„Mönche und Nonnen, wenn ich den Geist einer Person erfasst habe, deren Geist gehässig ist, verstehe ich:

„Mönche und Nonnen, wenn ich den Geist einer Person erfasst habe, deren Geist rein ist, verstehe ich:

„Wie ein See in einer Bergschlucht, Mönche und Nonnen, der trüb, undurchsichtig und schmutzig wäre. Ein Mensch mit klaren Augen, der am Ufer stünde, würde die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel nicht sehen, noch die Fischschwärme, die herumschwämmen oder stillstünden.

„Wie ein See in einer Bergschlucht, Mönche und Nonnen, der durchsichtig, klar und ungetrübt wäre. Ein Mensch mit klaren Augen, der am Ufer stünde, würde die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel sehen und auch die Fischschwärme, die herumschwämmen oder stillstünden.

„Mönche und Nonnen, gerade wie der Papra als bester Baum gilt, weil er geschmeidig und gut formbar ist,

„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das sich so schnell verändert wie der Geist;

„Dieser Geist, Mönche und Nonnen, ist strahlend.

„Dieser Geist, Mönche und Nonnen, ist strahlend. Warum ist das so? Warum ist das so? ‚Wenn diese Person eben jetzt sterben müsste, würde sie in die Hölle gestoßen.‘ ‚Wenn diese Person eben jetzt sterben müsste, würde sie in den Himmel erhoben.‘ Warum ist das so? Warum ist das so? ebenso sehe ich kein einziges Ding, das so geschmeidig und so gut formbar ist wie der Geist, wenn er entwickelt und gemehrt ist. so sehr, dass es nicht einfach ist, ein Gleichnis dafür zu geben, wie rasch der Geist sich ändert.“ Aber er ist von vorübergehenden Flecken befleckt.“ Und er ist von vorübergehenden Flecken befreit.“ Weil die Granne in die falsche Richtung zeigt. Weil die Granne in die richtige Richtung zeigt. Warum ist das so? Warum ist das so? Weil das Wasser getrübt ist. Weil das Wasser ungetrübt ist. Ein entwickelter und gemehrter Geist ist geschmeidig und formbar.“ Ebenso ist es ganz unmöglich, dass ein Mönch, dessen Geist in die falsche Richtung zeigt, die Unwissenheit durchbricht, Wissen hervorbringt und das Erlöschen verwirklicht. Ebenso ist es gut möglich, dass ein Mönch, dessen Geist in die richtige Richtung zeigt, die Unwissenheit durchbricht, Wissen hervorbringt und das Erlöschen verwirklicht. Weil ihr Geist gehässig ist. Weil ihr Geist rein ist. Ebenso ist es ganz unmöglich, dass ein Mönch, dessen Geist getrübt ist, wissen kann, was gut für ihn selbst, gut für jemand anderen oder gut für beide ist; oder dass er einen erhabenen Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens erreichen könnte, der der Edlen würdig ist. Ebenso ist es gut möglich, dass ein Mönch, dessen Geist ungetrübt ist, wissen kann, was gut für ihn selbst, gut für jemand anderen oder gut für beide ist; oder dass er einen erhabenen Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens erreichen könnte, der der Edlen würdig ist. Warum ist das so? Warum ist das so? Ein gehässiger Geist ist der Grund, warum manche Wesen, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren werden, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.“ Ein reiner Geist ist der Grund, warum manche Wesen, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren werden, in einer himmlischen Welt.“ Warum ist das so? Warum ist das so? Weil sein Geist in die falsche Richtung zeigt.“ Weil sein Geist in die richtige Richtung zeigt.“ Weil sein Geist getrübt ist.“ Weil sein Geist ungetrübt ist.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).