AN1.306-315
25. Das zweite Kapitel über ein Ding
25. Dutiyavagga
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„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das untaugliche Eigenschaften so entstehen lässt oder sie wachsen und zunehmen lässt, wenn sie entstanden sind, wie falsche Ansicht.
„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das taugliche Eigenschaften so entstehen lässt oder sie wachsen und zunehmen lässt, wenn sie entstanden sind, wie rechte Ansicht.
„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das untaugliche Eigenschaften so entstehen oder taugliche Eigenschaften so verkümmern lässt wie falsche Ansicht.
„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das taugliche Eigenschaften so entstehen oder untaugliche Eigenschaften so verkümmern lässt wie rechte Ansicht.
„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das falsche Ansicht so entstehen lässt, und wenn sie bereits entstanden ist, sie so zunehmen lässt wie unüberlegter Gebrauch des Geistes.
„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das rechte Ansicht so entstehen lässt, und wenn sie bereits entstanden ist, sie so zunehmen lässt wie wohlüberlegter Gebrauch des Geistes.
„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das so wie falsche Ansicht dazu führt, dass Lebewesen, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren werden, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.
„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das so wie rechte Ansicht dazu führt, dass Lebewesen, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren werden, in einer himmlischen Welt.
„Mönche und Nonnen, wenn ein Individuum falsche Ansicht hat, ganz gleich, welche Handlung es mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt: Seine Absichten, Ziele, Wünsche und Willensbildungsprozesse werden zu etwas führen, das unerwünscht, unwillkommen und unangenehm ist, zu Schmerz und Leid.
„Mönche und Nonnen, wenn ein Individuum rechte Ansicht hat, ganz gleich, welche Handlung es mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt: Seine Absichten, Ziele, Wünsche und Willensbildungsprozesse werden zu etwas führen, das erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück. Wenn man falsche Ansicht hat, entstehen untaugliche Eigenschaften, und wenn sie bereits entstanden sind, wachsen sie und nehmen zu.“ Wenn man rechte Ansicht hat, entstehen nicht entstandene taugliche Eigenschaften, und wenn sie bereits entstanden sind, wachsen sie und nehmen zu.“ Wenn man falsche Ansicht hat, entstehen untaugliche Eigenschaften, und taugliche Eigenschaften verkümmern.“ Wenn man rechte Ansicht hat, entstehen taugliche Eigenschaften, und untaugliche Eigenschaften verkümmern.“ Wenn man den Geist unüberlegt gebraucht, entsteht falsche Ansicht, und wenn sie entstanden ist, nimmt sie zu.“ Wenn man den Geist wohlüberlegt gebraucht, entsteht rechte Ansicht, und wenn sie entstanden ist, nimmt sie zu.“ Weil sie falsche Ansicht haben, werden Lebewesen, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.“ Weil sie rechte Ansicht haben, werden Lebewesen, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt.“ Warum ist das so? Warum ist das so? Weil seine Ansicht schlecht ist. Weil seine Ansicht gut ist. Wie ein Same des Niembaums, eines Luffa- oder Bitterkürbisses, der in feuchte Erde gepflanzt würde: Ganz gleich, welche Nährstoffe er aus der Erde und dem Wasser aufnähme, sie würden zu seinem bitteren, strengen und unangenehmen Geschmack beitragen. Wie ein Same von Zuckerrohr, feinem Reis oder Trauben, der in feuchte Erde gepflanzt würde: Ganz gleich, welche Nährstoffe er aus der Erde und dem Wasser aufnähme, sie würden zu seinem süßen, angenehmen und köstlichen Geschmack beitragen. Warum ist das so? Warum ist das so? Weil der Same schlecht ist. Weil der Same gut ist. Ebenso ist es auch mit einem Individuum, das falsche Ansicht hat: Ganz gleich, welche Handlung es mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt: Seine Absichten, Ziele, Wünsche und Willensbildungsprozesse werden zu etwas führen, das unerwünscht, unwillkommen und unangenehm ist, zu Schmerz und Leid. Ebenso ist es auch mit einem Individuum, das rechte Ansicht hat: Ganz gleich, welche Handlung es mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt: Seine Absichten, Ziele, Wünsche und Willensbildungsprozesse werden zu etwas führen, das erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück. Warum ist das so? Warum ist das so? Weil seine Ansicht schlecht ist.“ Weil seine Ansicht gut ist.“
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“Mendicants, I do not see a single thing that gives rise to unskillful qualities, or, when they have arisen, makes them increase and grow like wrong view.
“Mendicants, I do not see a single thing that gives rise to skillful qualities, or, when they have arisen, makes them increase and grow like right view.
“Mendicants, I do not see a single thing that gives rise to unskillful qualities, or makes skillful qualities decline like wrong view.
“Mendicants, I do not see a single thing that gives rise to skillful qualities, or makes unskillful qualities decline like right view.
“Mendicants, I do not see a single thing that gives rise to wrong view, and once arisen, makes it grow like irrational application of mind.
“Mendicants, I do not see a single thing that gives rise to right view, or, once it has already arisen, makes it grow like rational application of mind.
“Mendicants, I do not see a single thing that causes sentient beings to be reborn, when their body breaks up, after death, in a place of loss, a bad place, the underworld, hell like wrong view.
“Mendicants, I do not see a single thing that causes sentient beings to be reborn, when their body breaks up, after death, in a good place, a heavenly realm like right view.
“Mendicants, when an individual has wrong view, whatever bodily, verbal, or mental deeds they undertake in line with that view, their intentions, aims, wishes, and choices all lead to what is unlikable, undesirable, disagreeable, harmful, and suffering.
“Mendicants, when an individual has right view, whatever bodily, verbal, or mental deeds they undertake in line with that view, their intentions, aims, wishes, and choices all lead to what is likable, desirable, agreeable, beneficial, and pleasant. When you have wrong view, unskillful qualities arise or, when they have arisen, they increase and grow.” When you have right view, unarisen skillful qualities arise or, when they have arisen, they increase and grow.” When you have wrong view, unskillful qualities arise and skillful qualities decline.” When you have right view, skillful qualities arise and unskillful qualities decline.” When you apply the mind irrationally, wrong view arises, and once arisen it grows.” When you apply the mind rationally, right view arises, and once arisen it grows.” It is because they have wrong view that sentient beings, when their body breaks up, after death, are reborn in a place of loss, a bad place, the underworld, hell.” It is because they have right view that sentient beings, when their body breaks up, after death, are reborn in a good place, a heavenly realm.” Why is that? Why is that? Because their view is bad. Because their view is good. Suppose a seed of neem, angled gourd, or bitter gourd was planted in moist earth. Whatever nutrients it takes up from the earth and water would lead to its bitter, acerbic, and unpleasant taste. Suppose a seed of sugar cane, fine rice, or grape was planted in moist earth. Whatever nutrients it takes up from the earth and water would lead to its sweet, pleasant, delectable flavor. Why is that? Why is that? Because the seed is bad. Because the seed is good. In the same way, when an individual has wrong view, whatever bodily, verbal, or mental deeds they undertake in line with that view, their intentions, aims, wishes, and choices all lead to what is unlikable, undesirable, disagreeable, harmful, and suffering. In the same way, when an individual has right view, whatever bodily, verbal, or mental deeds they undertake in line with that view, their intentions, aims, wishes, and choices all lead to what is likable, desirable, agreeable, beneficial, and pleasant. Why is that? Why is that? Because their view is bad.” Because their view is good.”
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“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yena anuppannā vā akusalā dhammā uppajjanti uppannā vā akusalā dhammā bhiyyobhāvāya vepullāya saṁvattanti yathayidaṁ, bhikkhave, micchādiṭṭhi.
“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yena anuppannā vā kusalā dhammā uppajjanti uppannā vā kusalā dhammā bhiyyobhāvāya vepullāya saṁvattanti yathayidaṁ, bhikkhave, sammādiṭṭhi.
“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yena anuppannā vā kusalā dhammā nuppajjanti uppannā vā kusalā dhammā parihāyanti yathayidaṁ, bhikkhave, micchādiṭṭhi.
“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yena anuppannā vā akusalā dhammā nuppajjanti uppannā vā akusalā dhammā parihāyanti yathayidaṁ, bhikkhave, sammādiṭṭhi.
“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yena anuppannā vā micchādiṭṭhi uppajjati uppannā vā micchādiṭṭhi pavaḍḍhati yathayidaṁ, bhikkhave, ayonisomanasikāro.
“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yena anuppannā vā sammādiṭṭhi uppajjati uppannā vā sammādiṭṭhi pavaḍḍhati yathayidaṁ, bhikkhave, yonisomanasikāro.
“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yena sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ uppajjanti yathayidaṁ, bhikkhave, micchādiṭṭhi.
“Nāhaṁ, bhikkhave, aññaṁ ekadhammampi samanupassāmi yena sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ uppajjanti yathayidaṁ, bhikkhave, sammādiṭṭhi.
“Micchādiṭṭhikassa, bhikkhave, purisapuggalassa yañceva kāyakammaṁ yathādiṭṭhi samattaṁ samādinnaṁ yañca vacīkammaṁ …pe… yañca manokammaṁ yathādiṭṭhi samattaṁ samādinnaṁ yā ca cetanā yā ca patthanā yo ca paṇidhi ye ca saṅkhārā sabbe te dhammā aniṭṭhāya akantāya amanāpāya ahitāya dukkhāya saṁvattanti.
“Sammādiṭṭhikassa, bhikkhave, purisapuggalassa yañceva kāyakammaṁ yathādiṭṭhi samattaṁ samādinnaṁ yañca vacīkammaṁ …pe… yañca manokammaṁ yathādiṭṭhi samattaṁ samādinnaṁ yā ca cetanā yā ca patthanā yo ca paṇidhi ye ca saṅkhārā sabbe te dhammā iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattanti. Micchādiṭṭhikassa, bhikkhave, anuppannā ceva akusalā dhammā uppajjanti uppannā ca akusalā dhammā bhiyyobhāvāya vepullāya saṁvattantī”ti. Sammādiṭṭhikassa, bhikkhave, anuppannā ceva kusalā dhammā uppajjanti uppannā ca kusalā dhammā bhiyyobhāvāya vepullāya saṁvattantī”ti. Micchādiṭṭhikassa, bhikkhave, anuppannā ceva kusalā dhammā nuppajjanti uppannā ca kusalā dhammā parihāyantī”ti. Sammādiṭṭhikassa, bhikkhave, anuppannā ceva akusalā dhammā nuppajjanti uppannā ca akusalā dhammā parihāyantī”ti. Ayoniso, bhikkhave, manasi karoto anuppannā ceva micchādiṭṭhi uppajjati uppannā ca micchādiṭṭhi pavaḍḍhatī”ti. Yoniso, bhikkhave, manasi karoto anuppannā ceva sammādiṭṭhi uppajjati uppannā ca sammādiṭṭhi pavaḍḍhatī”ti. Micchādiṭṭhiyā, bhikkhave, samannāgatā sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ uppajjantī”ti. Sammādiṭṭhiyā, bhikkhave, samannāgatā sattā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ uppajjantī”ti. Taṁ kissa hetu? Taṁ kissa hetu? Diṭṭhi hissa, bhikkhave, pāpikā. Diṭṭhi hissa, bhikkhave, bhaddikā. Seyyathāpi, bhikkhave, nimbabījaṁ vā kosātakibījaṁ vā tittakālābubījaṁ vā allāya pathaviyā nikkhittaṁ yañceva pathavirasaṁ upādiyati yañca āporasaṁ upādiyati sabbaṁ taṁ tittakattāya kaṭukattāya asātattāya saṁvattati. Seyyathāpi, bhikkhave, ucchubījaṁ vā sālibījaṁ vā muddikābījaṁ vā allāya pathaviyā nikkhittaṁ yañceva pathavirasaṁ upādiyati yañca āporasaṁ upādiyati sabbaṁ taṁ madhurattāya sātattāya asecanakattāya saṁvattati. Taṁ kissa hetu? Taṁ kissa hetu? Bījañhissa, bhikkhave, pāpakaṁ. Bījaṁ hissa, bhikkhave, bhaddakaṁ. Evamevaṁ kho, bhikkhave, micchādiṭṭhikassa purisapuggalassa yañceva kāyakammaṁ yathādiṭṭhi samattaṁ samādinnaṁ yañca vacīkammaṁ …pe… yañca manokammaṁ yathādiṭṭhi samattaṁ samādinnaṁ yā ca cetanā yā ca patthanā yo ca paṇidhi ye ca saṅkhārā sabbe te dhammā aniṭṭhāya akantāya amanāpāya ahitāya dukkhāya saṁvattanti. Evamevaṁ kho, bhikkhave, sammādiṭṭhikassa purisapuggalassa yañceva kāyakammaṁ yathādiṭṭhi samattaṁ samādinnaṁ yañca vacīkammaṁ …pe… yañca manokammaṁ yathādiṭṭhi samattaṁ samādinnaṁ yā ca cetanā yā ca patthanā yo ca paṇidhi ye ca saṅkhārā sabbe te dhammā iṭṭhāya kantāya manāpāya hitāya sukhāya saṁvattanti. Taṁ kissa hetu? Taṁ kissa hetu? Diṭṭhi hissa, bhikkhave, pāpikā”ti. Diṭṭhi hissa, bhikkhave, bhaddikā”ti.